Wer steht hinter dem BOMCA-Programm?

Für die Entwicklung sowie Durchführung des BOMCA-Programmes wurde 2003 ein Konsortium gegründet, was die Europäische Kommission bei der Erreichung der Programmziele unterstützen sollte. Geleitet wurde das Konsortium von Österreich. Weitere Mitgliederstaaten waren die Innenministerien von Finnland, Frankreich, Finnland, Großbritannien, Litauen, Lettland, Estland, Polen und die Grenzwache Ungarns.

Des Weiteren erhielt das Entwicklungshilfeprogramm der Vereinten Nationen (englisch: United Nations Development Programme, UNDP) den Auftrag der Europäischen Kommission, das Programm vor Ort umzusetzen.

Der inhaltliche Austausch zu dem Programm innerhalb des Konsortiums wurde durch regelmäßige Treffen der Konsortiumsmitglieder gesichert. Zu diesen Ministerkonferenzen der Zentralasiatischen Grenzsicherheitsinitiative (CABSI) wurden auch andere Akteure eingeladen, die durch ihr Wissen das Programm bereichern konnten.

Im September 2007 fand ein CABSI-Treffen statt, an dem zum ersten Mal Vertreter von vier der fünf zentralasiatischen Staaten teilnahmen.

Weitere internationale Akteure, die bei den Koordinierungs- und Austauschtreffen teilnahmen, waren beispielsweise das Internationale Zentrum für Migrationspolitikentwicklung (ICMPD), Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR).

Leave a Reply