Welche Grenze liegt im Fokus des BOMCA-Programmes?

Alle Grenzen der fünf teilnehmenden Staaten werden bei beim Grenzmanagement beachtet. Allerdings lagen die Hauptbemühungen des BOMCA-Programms auf der Grenzstrecke zwischen Tadschikistan und Afghanistan. Auf der Strecke wurden zehn Grenzposten errichtet bzw. saniert. Die Grenzposten haben nicht nur den Zweck, die Kriminalität zwischen den beiden Staaten zu vermindern, sondern auch die Wirtschaft an ausgewählten Orten anzukurbeln. Deshalb wurden zwischen den beiden Staaten an drei Grenzorten Brücken über den Pjandsch aufgebaut, die für den Wachstumsanstieg der Orte Ruswaj, Tem und Ischkaschim sorgen sollten.

Zudem wurde in Tadschikistan ein Trainingszentrum für Drogenspürhunde errichtet werden, in dem die Hunde nicht nur für den Grenzverkehr sondern auch für andere Behörden, bei denen Drogenspürhunde eingesetzt werden, ausgebildet werden.

Eine andere Maßnahme, um die regionale Wirtschaft zu fördern, war der Ausbau von Handelsrouten zwischen Tadschikistan und Usbekistan.

Die stetige Aus- und Weiterbildung von Beamten im Bereich modernes Grenzmanagement ist ein anderes, großes Anliegen des EU-Programmes.

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