Was genau passiert im BOMCA-Programm?

Was bedeutet eigentlich Grenzmanagement zu betreiben? Konkret heißt es, dass an den verschiedene Grenzstationen eine Infrastruktur aufgebaut wird. Das erfolgte bei dem Programm Pyramiden-artig.

  • Als Basis wurden Büro- sowie Schlafräume entlang der Grenzstrecken eingerichtet. Zudem wurden zwei Schulungszentren saniert, die sich in Duschanbe und Chorog befinden.
  • Als zweite Maßnahme erhielten die Grenzstationen eine moderne Ausrüstung. Dazu gehörten unter anderem Computer, Laboreinrichtung, Ausrüstung zum Aufspüren von Rauschgift, Fahrzeuge oder Hochfrequenzfunkgeräte. Mit Hilfe dieser Ausrüstung ist modernes Grenzmanagement überhaupt erst möglich. Denn ohne ein angemessenes Fahrzeug sind beispielsweise Grenzpatrouillen nicht durchführbar.
  • Als nächsten Punkt im Programm und der Wichtigste, damit Grenzmanagement durchführbar ist, ist die Ausbildung von lokalen Partner vor Ort. So erhielten und erhalten  die Grenzwachbeamten regelmäßig Schulungen. Außerdem wird gutes Leitungspersonal ausgebildet.
  • Zudem werden auch Spezialtrainings durchgeführt, beispielsweise im Umgang mit Polizeihunden zum Aufspüren von Drogen. Als Resultat der Bemühungen stehen 2014 etwa 5200 Zollbeamte sowie Grenzschützer, die eine Grundausbildung im modernen Grenzschutz erhalten haben. Zu der Grundausbildung gehören Methoden des Profilings sowie Suchmethoden an Menschen und Fahrzeugen, Computerkenntnisse, Sprach- und Schrifterkennung sowie Grundtheorien der Menschen- und Asylrechte der jeweiligen Grenzstaaten.

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