Pro & Contra: Kritische Stimmen zum BOMCA-Programm

Die Durchführenden des Programmes selbst sind von BOMCA überzeugt und sprechen vom Erfolg der Maßnahmen. Verschiedene Grenzposten wurden auf den neuen Stand gebracht, um Sicherheit zu garantieren, Handel mit Drogen, Menschen oder Waffen zu unterbinden und gleichzeitig die Wirtschaft zwischen den Staaten anzukurbeln.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen zu dem BOMCA-Programm, die sagen, dass die Sicherheit zwar an den neuen Grenzposten jedoch an der allgemeinen Grenzstrecke nicht gegeben ist. Zudem wird bemängelt, dass die Abstimmung zwischen den Geberländern sowie den teilnehmenden Staaten zu Problemen geführt hat, für die zu viel Geld verschwendet wurde. Dazu gehört beispielsweise die Inkompatibilität der Grenztechnik.

Ein anderer Punkt, der in Bezug auf das Entwicklung von Grenzmanagement bei den fünf zentralasiatischen Staaten genannt werden muss, ist, dass bei den verschiedenen Nachbarstaaten Misstrauen und Konflikte herrschen, was aufgrund der Geschichte zu begründen ist.

Zudem haben die verschiedenen, teilnehmenden Staaten unterschiedliche Interessen an das BOMCA-Projekt. Turkmenistan nutzt vor allem das Capacity Building und ist auf Trainingskurse und Fortbildungen interessiert. Dagegen versprechen sich Kirgisistan und Tadschikistan viel mehr die Modernisierung der Grenz-Ausrüstung von dem EU-Programm.

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